Changshu wieder mal per Rad

Changshu wieder mal per Rad

2012-12-17 CHINA ELIS ON TOUR 0

Radwege wurden wahrscheinlich in China erfunden. Mit dem feinen Unterschied, dass hier alle 2spurigen Fahrzeuge fahren und auch alle, die für die Hauptstraße zu langsam unterwegs sind, wie Fahrradtaxis – natürlich elektrisierte, wie ja alle Fahrräder hier. Selber treten – das war einmal. Das machen nur noch so verrückte Touris wie ich.

 

Rechts ist der Gehtsteig, links der Bäume der Radweg, und ganz links nach dem Grünstreifen folgt erst die Straße. So weit die eine Seite, gegengleich natürlich das Gleiche. Also, da geht schon Einiges an Fläche für Verkehrswege auf.
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Habe geplant, auf der Insel am Kuncheng Lake, die bequem über eine Brücke zu erreichen ist, einen Kaffee zu trinken und dann nach einer kleinen Rundfahrt um den unteren Teil des Sees noch ein bisserl einkaufen und dann heimradeln.
Der See war überraschend leicht zu finden. Hatte schon ein wenig Angst, dass das Kaffee nicht geöffnet ist, weil ja immerhin Nebensaison ist. Aber Pustekuchen. Das ist so ein angesagter Nobelschuppen, da musst du froh sein, wenn du überhaupt einen Platz bekommst. Dabei sind die Preise unverschämt. Ein Tässchen Kaffee in der Form eines überdimensionalen Fingerhutes kostet umgerechnet gut 5 Euro.

 

endlich am See
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Hab echt gerätselt, was der Baum für eine Krankheit hat. Bei näherer Betrachtung hat sich herausgestellt, dass er nur an Schönheitswahn leidet. Hier ist sicher alles kitschig bunt beleuchtet am Abend.

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Schwulstig kitschig bis zu den Toiletten, aber es gefällt und ist immer voll.
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Bei der Rundfahrt habe ich ein Kloster entdeckt, das auf meiner Karte gar nicht zu finden war.
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am Fernseher läuft scheinbar im Dauerlauf eine Messe

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das macht natürlich müde
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der Stein auf der Mauer ist ein Lautsprecher, über den auch der gleiche Gesang zu hören ist wie asu dem Fernseher. So geht die Arbeit im Garten hinter der Mauer doch gleich viel leichter von der Hand.

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Am Heimweg hab ich mir im Supermarkt wieder mal das reichliche Angebot angeschaut, das mich ja immer wieder fasziniert. Da tut es mir schon leid, dass ich hier in Changshu keine Gelegenheit zum Kochen habe. Zum Glück habe ich das Einkaufen und Kochen ja vor ein paar Monaten, als wir noch in Shanghai wohnten, schon ausgiebig genießen können.

 

Mehl, Zucker und Reis gibt es natürlich auch offen, und wird so lieber gekauft als verpackt.

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Köstliche Nashi-Birnen und “Liebesäpfel”

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ganz frisch importiert, für 17 Euro das Kilo
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Durian – besser bekannt unter Stinkfrucht – und den Namen hat sie mit 1000prozentiger Garantie nicht umsonst.
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2012_12_17_img_1772.jpg    2012_12_17_img_1794.jpg Wurzeln und Pilze

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Schildkröten sind ja hier angeblich das Glücksymbol schlechthin – na ja, und ein gutes Supperl macht scheinbar auch die Menschen glücklich … Igitt!

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springen einfach raus aus dem Netz und hüpfen wie wild am Boden rum. Aber ein fester Griff, und drinnen ist er im Sackerl.
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na ja, und

ein Abstecher in den Apple Store durfte natürlich auch nicht fehlen.
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weil ich zum Frühstück ja nur Tee trinke, und weil der erste Kaffee so klein war, gab es noch einen beim Starbucks – und das gemütlich im Freien.
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gegenüber wird für Chinesisch-Barcelona geworben. Die Tage der alten Siedlung im Hintergrund sind scheinbar schon gezählt.
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Am Heimweg gab´s dann noch eine motorisierte Reinigungsfee …
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… und eine Lucky Number (888) – wenn das mal kein Glück bringt.
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