SRI LANKA – Landed in Paradise

SRI LANKA – Landed in Paradise

2016-09-29 ELIS ON TOUR SRI LANKA 0

JETZT aktiviere ich also diesen Blog doch noch mal, den mir mein Sohn für China eingerichtet hatte, so dass ich wenigstens noch die letzte Zeit dokumentieren konnte.

Hoffe, dass ich euch mit meinen Beiträgen ein bisserl einen Eindruck von meinem Leben auf Sri Lanka geben kann.

Und übrigens: Falls ihr Fehler findet, die dürft ihr behalten. Ich schreibe immer aus der Emotion heraus. Und erst wenn ich aus der Emotion draußen bin, dann finde ich die Fehler, die mir dann die Haare zu Berge stehen lassen. Aufgrund dessen haben meine Haare immer genug Spannkraft und ich immer was auszubessern ☺ Würde ich gründlich ausbessern und überlegen, und variieren,… bevor ich es veröffentliche, ich hätte noch keine Zeile geschrieben, weil ich einfach zu selbstkritisch bin. Meist mache ich es auch genau so, aber hier will ich euch ja möglichst zeitnah am Laufenden halten. Also am besten darüber lesen. Keine Sorge, ich kann Deutsch, für gute Noten hat es zumindest immer gereicht, und sogar im Englischen finde ich mich einigermaßen zurecht ☺

 

LANDED IN PARADISE

Was für ein schöner Flug das war – endlich mal Personal, das nicht verlangt hat, dass die Fenster verdunkelt werden. Konnte die ganze Zeit die Aussicht genießen und habe in Dubai sogar ganz klar den Burj al Arab gesehen. Ansonsten macht Dubai aus der Luft ja nicht viel her.

Die Welt wirkt aus der Luft immer so friedlich und unberührt. Könnte ich doch ewig oben sein. Man kann und will sich gar nicht vorstellen, dass sich die Menschen da unten nicht selten die Köpfe einschlagen.

Der Flughafen in Colombo ist im Vergleich zu Dubai schnuckelig klein, wesentlich bunter und weniger mondän. Hat mir gleich gefallen.
Der Taxifahrer hat auf eine Mrs. Elisabeth gewartet und hat mich auch von Weitem schon erkannt. Das ist ein Phänomen, das mir immer wieder auffällt, wenn Leute wo abgeholt werden. Da muss es eine Verbindung auf Schwingungsebene geben – um endlich wieder mal die Esoterikerin herauszukehren ☺
Die Autofahrt zum Hotel war abenteuerlich, die Städte sind wie in China ärmlichst und chaotisch, und Autos scheinen noch nicht zum Verkehrsalltag zu gehören. Die Straßenbreite ist eher auf TukTuks und Mopeds ausgerichtet. Autos oder gar Busse haben ein schweres Leben (Fußgänger ein noch schwereres, auf die nimmt absolut niemand Rücksicht, sie sind wirklich das letzte Glied in der Sicherheitskette).
Aber die Autobahn, die es ja auch gibt, ist bestens ausgebaut und wahrscheinlich sehr teuer, es war kein Auto weit und breit unterwegs außer uns.
Wir haben für die gesamte Strecke vom Flughafen zum Hotel, welche laut “Dr.Google” eine Stunde dauert, nur gut 2 Stunden gebraucht. Könnte schlimmer sein. Man hat ja schon so seine Erfahrungen.
Der letzte Kilometer war nicht nur sensationell verwinkelt, sondern auch so schmal, dass der Taxifahrer oft Probleme hatte um die Kurve zu kommen, und immer wieder das Fenster runterkurbelte und Äste wegstreifen musste. Eine entgegenkommende Mopedfahrerin hat sich spontan in die Büsche geworfen. Sehr weise, es wäre einfach kein Platz für Beide gewesen. Mit Spazierengehen außerhalb des Gartens wird es nicht viel werden, ich will ja nicht das letzt Glied in der Sicherheitskette sein … außerdem finde ich sicher nicht mehr zurück. Aber das ist ohnehin die nächste Zeit nicht mein Ansinnen.

Das Paradies gehört mir (fast) alleine – ist ja eigentlich Regensaison, aber von Regen bekommt man nicht viel mit. Wenn es da mal 2 Minuten nass vom Himmel kommt, ist man richtig erleichtert, weil es nachher vlt für ein paar Minuten nur 32° hat statt der normalen 33+ ☺ Die Touristen kommen trotzdem erst ab Mitter Dezember. Da bin ich längst weg.

Die Natur ist üppig, ich bin rundherum von teils sehr lauten, aber allesamt sehr scheuen Tieren umgeben. Einzig der kleine Waran hat keine Laute von sich gegeben. Dafür hat er ganz bedrohlich gezüngelt. Hab mich trotzdem nicht gefürchtet.
Die niedlichen Tierchen kommen auch ganz neugierig bis an die Zimmertüre, aber wehe man rührt sich, dann sind sie so schnell weg, dass man mit dem Schauen nicht nachkommt.
Die Natur außerhalb der Hotelanlage gibt nicht viel her. Der nahe See ist über und über bedeckt mit Waterlilies, und dem Lärm nach auch mit unzähligen Wassertieren. Denen will ich mal den Platz nicht streitig machen, ich bleibe lieber im Pool, denn der gehört ja mir alleine.

Am Abend stimmen die Mönche aus dem nahen Kloster ihren Gebetsgesang an. Ein wunderbarer Klang breitet sich über das Tal aus. Das ist wirklich sehr meditativ und dauert ca. eine Stunde. Wenn sie fertig sind, stellt sich der Singsang aus der anderen Richtung ein. Muss ein kleineres Kloster sein, ist wesentlich leiser, obwohl es näher zu uns ist. Oder sie haben einfach keine so gute Lautsprecheranlage ☺.

Die Hotel-Anlage hier wirkt wie eine kleine Oase. Für die Einheimischen muss das ein Paradies sein – und ehrlich gesagt, für mich auch!
Es ist mir schon bewusst, dass es Hotels in den Städten gibt, die keine Wünsche übrig lassen. Möchte ich nicht.
Die Anlage besteht aus 3 Häuschen und einer offenen und ebenfalls gemauerten Massagehütte.
Am Anfang hatte ich nicht mal einen Zimmerschlüssel. Der war dann doch irgendwann mal an der Türe – oder ich habe ihn erst später bemerkt.
Ist mir jedenfalls nicht abgegangen, ich habe noch nie abgesperrt.
Auch eine Rezeption, gibt es nicht, oder ich habe sie noch nicht entdeckt! Braucht aber auch Keiner. Es wurden noch keine Daten aufgenommen …. ich habe auch noch nichts angezahlt oder eine Kreditkarte hinterlegt … Natürlich hätte ich ohnehin keine Chance, eines Nachts auszubuchsen ☺

Ich habe mich richtig verliebt in den Garten. Er ist – anders als in China, nicht mit großen Bäumen künstlich angelegt und an jeder Ecke eine Attraktion, sondern die Bäume sind wirklich über Jahre gewachsen. Nur ein paar Bäume wurden frisch gepflanzt, aber dann auch wirklich als Jungbäume, und nicht schon, wie in China, als erwachsene Bäume, die dann jahrelang mit einem Gerüst gestützt und vor all zu viel Sonne geschützt werden müssen.
Trotz Vorsaison blüht es auch jetzt schon an jeder Ecke, und Pflanzen die wir bestenfalls aus Blumentöpfen kennen wachsen hier üppig in der Erde oder als Neophyten auf den Bäumen.
Auch in der Tierwelt gibt es Vertrautes, denn es gibt sogar Hasen und Enten … Angeblich soll es auch Wildschweine geben, aber die habe ich zum Glück noch nicht gesehen. ☺

Nur Moskitos scheint es nicht zu geben. Ich habe Berge Gelsenstecker mit, aber noch habe ich keine Moskitos entdeckt.

 

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