Unerschütterliche Kämpferin

Unerschütterliche Kämpferin

2017-11-10 FRAU 2.0. 0

Ich habe dich vorher gebeten, mindestens 4 deiner Sonnenseiten aufzuschreiben.

Ich weiß ja leider nicht, was du aufgeschrieben hast. Aber ich habe dir ein paar Beispiele angeboten, die haben wir bis jetzt mal als Sonnenseiten stehen gelassen.

Jetzt wollen wir uns die Punkte aber etwas genauer ansehen.

 

  • Hast du sie gefunden, die unerschütterliche Kämpferin, die souverän durch alle selbst noch so fatalen Lebenslagen gesegelt ist und jedem Wind standhaft getrotzt hat?

 

Ist es wirklich eine Stärke, eine unerschütterliche Kämpferin zu sein?

JEIN!

Es gibt Situationen im Leben, wenn es zB um einen unvorhergesehenen Ausnahmezustand oder gar ums pure Überleben geht, da brauchen wir nicht mehr nachzudenken, ob es für unser Ego sinnvoll ist, was wir hier tun, sondern dann gilt es nur noch zu handeln.
Wie oft ist es aber wirklich so ernst?

Als erstes müssen wir verstehen – auch wenn es weh tut – dass selbst die verzwicktesten Lebenslagen hausgemacht sind.

Ich weiß, das ist ganz genau das, was wir absolut nicht hören wollen, schon gar nicht, wenn wir wieder mal mit beiden Beinen mitten im Problem stehen. Das kenne ich aus eigener Erfahrung nur zu gut.
Aber es ist nun mal unleugbare Tatsache, und daher möchte ich es hier noch mal wiederholen:

Achte auf deine Gedanken, denn sie werden Worte.
Achte auf deine Worte, denn sie werden Handlungen.
Achte auf deine Handlungen, denn sie werden Gewohnheiten.
Achte auf deine Gewohnheiten, denn sie werden dein Charakter.
Achte auf deinen Charakter, denn er wird dein Schicksal.
Da liegt viel Wahrheit drinnen. Auch wenn wir uns bei so manchen Situationen im Leben gar nicht vorstellen können, dass wir uns das jetzt selber verursacht haben – „so etwas würde ich mir doch niemals im Leben freiwillig aussuchen …“ – so sind auch die unangenehmsten Lebenslagen trotzdem in der Regel eine Folge unserer Gedanken und Ängste. Das was wir am meisten fürchten, ziehen wir beinahe magisch in unser Leben.

Aber: Auch das was wir wirklich wollen, ziehen wir in unser Leben!

Du fragst dich jetzt, warum du nicht schon längst steinreich bist, denn das hast du dir ja sicher auch schon mal gewünscht – wer nicht?! Wenn du es trotzdem noch nicht bist, dann war dein Wunsch sicher immer kleiner als all die Zweifel, die du dabei hattest. Denn wäre dein Wunsch über alle Zweifel erhaben, dann hättest du auch schon längst Handlungen gesetzt, um dein Ziel zu erreichen.

Wie ist das nun mit schweren Krankheiten? Es gelten auch hier die gleichen Regeln. Trotzdem wirst du dich natürlich, wenn du krank bist, in Zukunft nur noch hinlegen und dir ganz fest wünschen, dass die Krankheit von einer Minute zur anderen verschwindet. Wenn dein Körper krank ist, dann wirst du zum Arzt gehen – ich würde dir niemals etwas Anderes raten, das dürfte ich nicht einmal!

Ich kann dir aber erzählen wie ich es mache: Ich hatte mal eine lebensbedrohenden Unfall, seitdem bin ich der absoluten Überzeugung, dass mein Körper zu mir spricht. Darüber kann ich dir später mal mehr erzählen. Ich bin grundsätzlich ein sehr gesunder Mensch. Außer dass ich in manchen Jahren mal eine Woche lang eine Erkältung mit leichtem Fieber habe, kenne ich keine Krankheit, und da ich ja zum Glück mit sehr viel Zeit gesegnet bin, nehme ich mir auch alle Zeit, die mein Körper braucht, um wieder gesund zu sein. In dieser Zeit horche ich ganz intensiv in mich hinein und überlege mir, welchen Sinn ich wohl darin gesehen haben mag, krank zu sein. Denn so viel habe ich begriffen: Wenn ich krank bin, dann muss mein EGO (Körper, Geist und Seele) wohl einen Nutzen darin sehen. Meist hat es dein Grund, dass ich eine Idee noch gründlicher überlegen oder besser gleich verwerfen soll, oder, oder, oder … Ich befolge dann diese Erkenntnis, denn somit braucht sich mein Körper nicht in Folge eine viel schlimmere Krankheit als diese banale Erkältung ausdenken.

Sollte ich aber nicht in kürzester Zeit eine Verbesserung merken, oder gar eine Verschlechterung wahrnehmen, würde ich natürlich auch umgehend zum Arzt gehen,

Es gibt Menschen, die sehen es als einzigen Sinn in ihrem Leben, dass sie mit anderen über ihre Krankheiten reden. Manche Menschen definieren sich nur mehr übers Kranksein.

Sei stolz, dass du anders bist! Aber verurteile Menschen nicht, wenn sie krank sind. Wir sind alle am Lernen. Und um eines möchte ich dich mit alles Deutlichkeit bitten: Sage NIEMALS einer schwer kranken Person, dass sie selber schuld ist! Und rate auch NIEMALS einer Person davon ab, medizinische Hilfe in Anspruch zu nehmen!!!

Verurteile auch dich nicht, wenn du krank bist. Die Symptome kann dein Arzt beseitigen, Für die Ursache bist du selber zuständig. Nimm dir Zeit, und mach dir Gedanken, warum das jetzt so ist … !

Wenn man darin noch keine Übung hat, kommt man oft erst im Nachhinein darauf.

 

Also, meine Liebe, wenn du auch so eine unerschütterliche Kämpferin warst, wie ich es eine Zeit lang glaubte sein zu müssen, dann bewundere dich jetzt mal ausgiebig dafür. Ja, ich meine das ernst. Aber bewundere dich nicht dafür, dass du gekämpft hast, sondern vielmehr dafür, dass du in der Lage bist, schier unendliche Energie aufzubringen.

Toll, bewundernswert, erstaunlich eigentlich, nicht wahr?

Und jetzt überlege dir mal, was geschieht, wenn du genau diese geballte Energie aufbringst, um konsequent an deinem Glück zu arbeiten ?!!!

Winston Churchil hat uns dazu einen enorm wichtigen Tipp gegeben:
Never, never, never give up!

Der stete Tropfen, der den Stein höhlt, muss nicht aggressiv sein, aber konsequent.

 

KÄMPFE NICHT um dein Glück, denn der Kampf kostet dich nur unnötig Energie. Denke, spreche und handle konsequent immer und immer wieder so, als wäre dein Glück schon in deinem Leben, das kostet keine Energie sondern bringt dir jeden Tag mehr und mehr Lebensfreude.

Du wirst bald merken: Die Probleme, die du früher bekämpfen musstest, haben plötzlich keinen Platz mehr in deinem Leben.

 

Zweifelst du noch, ob du auch genau weist, WAS du eigentlich willst?

In einem der nächsten Beiträge werde ich dir helfen, deinem Glück einen oder mehrere Namen zu geben.

 

 

Die meisten unserer Probleme aber sind nicht so dramatisch, nicht existenziell oder gar das Leben bedrohend.

Die meisten Probleme sind ohnehin hausgemacht und lassen sich auch mit einfachen Handlungen wieder lösen.

 

Warst du auch so wie ich allzeit bereit, bei einem Problem sofort alles zu tun, um das Problem zu lösen? Mit Hausverstand und Handarbeit habe ich Problem um Problem gelöst.

„Gut gemacht, danke“, hörte ich dann und wann mal dafür – zwar sehr zaghaft und leise, aber immerhin Irgendjemand hat es gut gefunden. Schon ein noch so kleines Lob hat natürlich ein tolles Gefühl in mir erzeugt, und ich war mächtig stolz auf mich!

Kennst du das auch? Kennst du es, wenn man sich im ganzen Körper so richtig zufrieden fühlt, weil, ja weil man für etwas gelobt wurde?

Was passiert dann eigentlich in unserem Körper? Er speichert dieses gute Gefühl ab und versucht nun alles, um genau dieses Gefühl oder gar ein noch stärkeres so oft wie möglich wieder zu erreichen.

Und wie könnte das einfacher funktionieren, als dazu das zu wiederholen was man schon kennt: Man findet wieder ein Problem (der Focus ist unbewusst auf die Problemfindung ausgerichtet), der Kämpfertrieb erwacht, man löst das Problem, und schon fühlt man sich wieder gut – so lange man noch in Erwartung auf Lob und Anerkennung ist. Und ganz schlaue Mitmenschen geben es dir auch, weil sie wissen, dass du dich dann sicher um das nächste Problem auch wieder annehmen wirst, und sie damit schon von vorne herein keine Angst haben müssen, das nächste Problem selber lösen zu müssen.

Das funktioniert wirklich prima.

„Ist da vielleicht noch irgendwo ein Problem das ich lösen kann? Ich will mich nämlich wieder so richtig gut fühlen!“ – Das schien jahrelang meine Devise zu sein. Deine auch?

So wirst du zur allseits bekannten Problemlöserin! Du bist die Beste! Alle bewundern dich!??? Denkst du zumindest meine Liebe – und zwar genau so lange, bis du merkst, dass da irgendwann von keiner Seite mehr irgend ein Lob kommt, nichts, niente, nada! Es haben sich nämlich mittlerweile schon alle daran gewöhnt, dass das so und so du erledigst.

Glaube mir, den Anderen ist in Wirklichkeit oft sogar herzlich egal, wie und wie schnell du es machst, sie sind nur froh, dass sie nicht selber das Problem lösen mussten.

Du vermisst natürlich das Lob und das gute Gefühl, und suchst dir ein noch größeres Problem zum Lösen, in der Hoffnung, dann sicher gelobt zu werden.

Und damit bist du gefangen im Hamsterrad, denn Probleme gibt es wie Sand am Meer, wenn man gierig danach schielt.

Sicher kennst du auch dieses Phänomen: Als ich schwanger war, sah ich plötzlich nur noch Schwangere herumlaufen. Als ich mir ein bestimmtes Auto kaufen wollte, sah ich plötzlich nur noch dieses Auto herumfahren.

Worauf du deinen mentalen Focus lenkst, das ziehst du in dein Sichtfeld, in dein Leben.

Und während die Anderen fleißig an ihrer Karriere basteln, bist du noch immer die verlässlichste Problemlöserin von Allen, die wie eine Süchtige um Lob und Anerkennung kämpft.

 

 

Dringend? Wichtig?

Erledige in Zukunft Probleme und Aufgaben nur noch nach der Eisenhower-Methode. Das ist zwar am Anfang wesentlich aufwendiger, als wenn man die Angelegenheit gleich in die Hand nimmt. Aber hat man das System erst mal eingeübt, kann man sich damit sehr viel kostbare Zeit sparen, die man für andere Aufgaben viel sinnvoller udn oft auch lustvoller nützen kann.

 

 Eisenhower Prinzip  DRINGLICHKEIT
 dringend  nicht dringend
 WICHTIGKEIT  wichtig  A-Aufgabe
sofort und selbst erledigen
 B-Aufgabe
terminieren und selbst erledigen
 nicht wichtig  C-Aufgabe
delegieren
 D-Aufgabe
nicht erledigen (ab ins  Rundarchiv)

 

 

Damit setzt du das klare Signal: „Ich nehme hier Niemanden mehr die Verantwortung oder gar die Arbeit ab!“

Und schon sind Probleme nicht mehr in deinem Prio-1-Fokus – so einfach geht das.

Natürlich kann es auch sein, wie wir oben gesehen haben, dass wirklich nur du das Problem lösen kannst. Dann tu es, und zwar mit aller Energie. Und nachher sagtst du dir: „So das habe ich erledigt, ich habe alles gelernt was wichtig war, es genügt, mehr brauche ich davon nicht.“

 

VORISCHT – FALLE:

Ganz gefinkelt sind jene schlauen Manager-Sprüche, die da lauten: „Es gibt keine Probleme, es gibt nur Herausforderungen!“

Es stimmt schon, es ist ja alles nur eine Frage der Sichtweise.

Aber glaube mir, es gibt mindestens so viele Herausforderungen wie es Probleme gibt. Am Ende ist es egal, wie du das Kind nennst, wenn die Arbeit wieder mal an dir hängen bleibt, hast du was falsch gemacht.

 

Will ich damit sagen, dass du keine Herausforderungen mehr annehmen sollst?

Ganz im Gegenteil! Nimm jede Herausforderung an, die dir Spaß macht und die dir etwas bringt! Lerne zB eine neue Sprache, besuche Computerkurse oder bringe dir selber bei was du wissen willst, lerne Tango, geh aufs Eis tanzen, mache ein Studium, lerne Fallschirmspringen, …. was auch immer es ist, das du schon immer machen wolltest und es Gründe gab, warum du es nicht getan hast – JETZT ist die Zeit es zu tun!

Aber wenn man erst mal die 50 überschritten hat, darf man sich seine Herausfordungen meiner Meinung nach selber aussuchen.

 

Die dritte Weisheit:

Frau 2.0. wiegt genau ab, ob das Ergebnis den Aufwand lohnt.

 

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