Elisabeth

WENN MAN AUF DEM RICHTIGEN WEG GEHT,
IST JEDER SCHRITT EINFACH!

 

Ich bin anders …

Phantasievoll, eigensinnig, verträumt … Ja ich war schon immer ein wenig anders, und ich war auch immer ein wenig „verrückt“.

Ein Arbeiterkind mit viel zu großen Visionen … 

Im Flieger sitzen und das Wunder unter mir bestaunen … und dann hinaus springen … Glück pur!  Ein teures Hobby, aber zum Glück hatte ich mir durch kleine Hilfsdienste immer wieder Geld gespart.

 

Ich wurde schnell „erwachsen“ …

Mit 20 Jahren habe ich geheiratet, ich war schwanger zu unserem ersten Kind. Bald waren es 4. 

Mein Mann ist ein berufsbedingter Kosmopolit. Unsere jüngste Tochter hat ihren Vater erst kennen gelernt, da war sie schon ein halbes Jahr alt. Damals war er im hohen Norden Chinas. … Es gab noch kein Handy, kein Internet, kein Skype, kein WhatsApp … Telefongespräche musste ich anmelden und viele Stunden später bekam ich eine freie Leitung. Da war es oft schon mitten in der Nacht … Zu einer Zeit, als ich mir nichts sehnlicher wünschte, als endlich wieder einmal durschlafen zu können.

 

Meine Basics …

Architektin! Ja das wollte ich mal werden, aber leider, Hauptschule, was Anderes kam nicht in Frage. „Wozu Gymnasium, wozu Matura, wozu studieren? Kostet nur eine Menge Geld und dann wirst du ohnehin heiraten, Kinder bekommen und nicht mehr arbeiten gehen“ … Das war die Meinung meiner Eltern. Deren persönliche Geschichte war nie und nimmer von Wohlstand und dem Recht auf Bildung durchzogen – leider! 

Wir wurden zur Arbeit erzogen. Mein Taschengeld habe ich mir schon mit 11 Jahren mit diversen Hilfsarbeiten verdient …

Wenigstens Medizinisch-Technische-Fachkraft konnte ich lernen. Medizin war das zweite Thema, das mich neben der Architektur fasziniert hat.

Aber – im Job zu stehen war schwer möglich mit 4 Kindern und einem Mann der nicht greifbar war …
Je länger ich daheim war, umso schwieriger fiel es mir, mich ins „Hamsterrad“ eines Job einzufügen. Ich fühlte, ich wollte etwas ganz Anderes.

 

Meine Interessen zum Beruf gemacht …

Während mein Mann in China war, kam ich zum ersten Mal mit Feng Shui in Berührung. Mich faszinierte die logische Verbindung meiner 2 Lieblingsthemen Architektur und Medizin. Ich habe mir weltweit wertvolle Lehrer gesucht, und mein Wissen durch meine teils jahrelangen Aufenthalte in China auch noch vertieft.

Noch vor der Jahrtausendwende habe ich mich selbständig gemacht. Endlich war ich so unabhängig, wie ich es schon immer sein wollte! Aber …. 

Natürlich bin ich nicht einfach „nur“ Beraterin gewesen – das entspräche gar nicht meinem Naturell. 🙂 Ich habe es in meinem Fachbereich bis zur (ehrenamtlichen) Bundesvorsitzenden für Lebensraum-Consulting in der Bundeswirtschaftskammer (Wien) geschafft und auch noch einen Lehrgang am Wirtschaftsförderungsinstitut in Linz initiiert …
Ich war von Herzen selbständig … Aber mein Umfeld hat es mir immer schlecht geredet, und ich war offensichtlich empfänglich für solche negativen Botschaften.  „Du stellst dir das viel zu leicht vor“, „Du wirst schon sehen, dass …“ – Langsam verlies mich der Mut und ich habe mich bald mehr auf die ehrenamtlichen Aufgaben konzentriert. Da konnte ich sehr viel bewegen, das war mein 5. Kind. Da konnte ich beweisen, welche Kräfte in mir stecken. Da hatte ich keine Angst vorm Scheitern, ich wusste, dass ich stark bin.
… war DAS wirklich genau das, was ich mir beruflich erträumt habe?

 

Ein Schritt mit Folgen … 

Es war ein wunderbarer Wintertag, ideal zum Wandern, herrliche Aussicht und märchenhaft glitzernder Schnee rund um mich! Beim Runtergehen bin ich auf dem Eis ausgerutscht und auf den Hinterkopf gefallen. Dabei ist ein Gefäß eingerissen und in Folge hatte ich einen Kleinhirninsult.
Zum Glück ist alles gut ausgegangen, ich war körperlich bald wieder kerngesund …

… und noch feinfühliger und hellsichtiger als ich es ohnehin vorher schon war. Ich bin immer tiefer hineingeraten in eine „andere“ Welt, in ein anderes Verstehen.

Das „reale“ Leben wurde immer schwieriger.

 

Tapetenwechsel …

Ich brauchte unbedingt Veränderung … Daher habe ich alle meine Funktionen in der Wirtschaftskammer, und kurz darauf auch meine noch immer aktive Selbständigkeit zurückgelegt. Mit Vergnügen habe ich meinen Mann für ein paar Jahre nach China begleitet, wo er in der Autoindustrie tätig war.

Weil ich China als ein Land erlebt habe, das ständig nach der Superlative strebt, was manchmal sehr seltsame Blüten hervorbringt … war es für mich das „Wunderland„. Ja und weil ja der Weg vom Wunderland zu Alice kein weiter ist, habe ich mich scherzhaft als „Elis im Wunderland“ bezeichnet.
Es war eine interessante Zeit. Aber ich war auch sehr einsam. Mein Mann hatte kaum Zeit für mich … und meine Familie, meine Freudinnen und Freunde waren so weit weg.

Ich bin tiefer und tiefer in eine Depression geschlittert, aus der ich keinen Ausweg mehr gefunden habe. 

Irgendwann hatte ich wohl die Talsohle erreicht!

 

Was du denkst, das wirst du auch erleben …

Eines weiß ich heute sicher:

  • Ich war in meinem ganzen Leben eine starke Frau! Das meine ich jetzt nicht nur auf das Äußere bezogen. Da stimmt es natürlich leider auch.
    Aber auch charakterlich war ich ein Fels in der Brandung. Das war mir (aus meinem heutigen Empfinden sage ich: dummerweise) auch immer sehr, sehr wichtig! – Darum hat mir das Schicksal so viele Herausforderungen geboten, damit ich meine Stärke ausgiebig trainieren und unter Beweis stellen kann. 😉

Ich habe mich ehrlich gesagt schon manchmal gefragt, ob es nicht klüger wäre, schwach zu sein, bedürftig zu sein … Aber, „so etwas tut man einfach nicht!“ 😉 – Außerdem, wer hätte mir helfen sollen, ich war ja meist alleine. Und durch meinen mittlerweile mächtigen körperlichen Schutzpanzer hätte ohnehin niemand mehr durchdringen können. 😉

  • Ich habe die meisten Probleme besser gelöst als alle Anderen, ich war also auch eine Gewinnerin!
    Eine Gewinnerin packt ein Problem an, eine Verliererin geht darum herum. Ich war eine Gewinnerin – (fast) immer. Darum hat mir das Leben auch immer wieder neue Probleme geliefert, damit ich sie so richtig anpacken kann. 😉 Natürlich habe ich keine Aufgaben in mein Denken gelassen, die mir von vorne herein eine Nummer zu groß erschienen.
  • Ich war also auch eine kluge Frau, und kluge Frauen finden Lösungen für alle Aufgaben. Wenn ich sie nicht gleich fand, dann habe ich so lange studiert und probiert, bis ich die Lösung gefunden hatte. Ich hatte ja zum Glück genügend praktische Trainingsbeispiele, und jeden Tag kamen neue dazu. 😉

Bis … , ja bis ich mich eines Morgens in den Spiegel geschaut habe und ganz laut gerufen habe:

STOP !!!

Und dann habe ich meinen Focus und meine Gedanken geändert!

 

Die Erkenntnis …

ICH habe mir mit meinen Gedanken mein Leben SELBST kreiert, und ich hatte hervorragende Mitspieler.
Am eigenen Leib zu erleben, dass unsere Gedanken WIRKLICH unser Schicksal werden, war sehr ernüchternd für mich. Gewusst habe ich das ja schon lange, aber … offensichtlich brauchte ich auch die Beweise. 😉 

Heute kann ich wieder aus vollem Herzen lachen und mein Leben umarmen.

Ich habe eine Methode entwickelt, mit der ich herausfinden konnte,
WER ich wirklich sein will, WO ich wirklich sein will, WAS ich wirklich machen will …
Naja, und wenn man auf dem richtigen Weg geht, ist jeder Schritt einfach!

 

Wie heißt es doch so weise im jüdischen Talmud:

Achte auf deine GEDANKEN, denn sie werden deine WORTE!
Achte auf deine WORTE, denn sie werden deine TATEN!
Achte auf deine TATEN, denn sie werden deine GEWOHNHEITEN!
Achte auf deine GEWOHNHEITEN, denn sie werden dein CHARAKTER!
Achte auf deinen CHARAKTER, denn er wird dein SCHICKSAL!

 

Mein neues ICH …

Heute bin ich noch immer eine starke Frau! Eine Gewinnerin! Eine kluge Frau! Und ich bin auch eine mutige Frau!

Im Unterschied zu früher habe ich heute glückliche Gedanken und daher ein glückliches Leben.

Das heißt nicht, dass ich nicht auch mal traurig bin, auch mal hart arbeiten muss, frustriert bin, oder mich auch manchmal so richtig ärgere (meist sogar über mich selbst), aber das macht nichts mehr mit mir, das geht schnell vorbei – denn ich habe schöne ZIELE, auf die ich zusteuere.

Ich habe meinem Leben SELBER wieder SINN gegeben, jeden Tag mehr und mehr!

Ich sprühe vor Tatendrang und unbändiger Lebensfreude, und ich bin auch wieder selbständig – ich habe es soooo vermisst.

Jeden Tag darf ich aufs Neue erfahren, wie großartig sich Glück anfühlt – Glück, das nicht von außen auf mich zukommt, sondern das ich aus mir selbst heraus erschaffe und nach außen trage.

Glück ist grenzenlos, wenn wir es zulassen!

 

Veränderung ist machbar …

Ich möchte meine Veränderung leicht abgewandelt mit Jim Rohn und Mahatma Gandhi beschreiben:

 

Dein Leben wird sich erst verändern,

wenn DU dich veränderst!

 

JA, sei DU SELBST die Veränderung,

die du dir wünschst in deinem Leben!