Winter in Changchung

Winter in Changchung

2013-02-08 CHINA ELIS ON TOUR 0

Winter im Norden Chinas durften wir vor ein paar Jahren mal erleben. Da sind dann Minus 35 Grad und noch kälter möglich. Minus 28 Grad sind schon Standard. Aber das ist gar nicht so unangenehm, wie ich befürchtet habe. Wirklich unangenehm ist nur der Wind, und den gibt es hier nicht permanent.
Die Kälte empfinde ich fast rund um Shanghai unangenehmer. Dort geht die Temperatur zwar nie unter Null Grad, aber die hohe Luftfeuchtigkeit und der ewige allgegenwärtige Wind lassen es viel kälter erscheinen.
Im Norden dagegen herrscht eine derart trockene Luft, da brauchen sie den Schnee nur mit einem Besen von der Straße wegkehren.

 

Ausblick von unserer Wohnung im 14. Stockwerk auf die schöne neue Wohnanlage.

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Das Laternderl muss natürlich frei sein, damit man auch zu später Stunde noch heimfindet

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Schneeräuming auf Nordchinesisch

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Wie man in Harbin die Kälte vermarktet, das weiß ja mittlerweile die ganze Welt.
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Das waren die Eiswelten 2011. Werner hat sie gesehen. Ich bin in Harbin mit Fieber im Hotel gelegen. Das kommt bei mir so alle 15 Jahre mal vor. Da muss man sich dann schon auch einen spektakulären Zeitpunkt aussuchen dafür 😉

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Aber Harbin ist mir trotzdem positiv in Erinnerung. Dort hab ich nämlich bei der Ankunft am Abend am Himmel einen Stern gesehen – wirklich nur Einen, aber immerhin, es war der erste Stern nach ein paar Wochen. So klar konnte es in Changchung gar nie sein. Dort haben sie den Sternenhimmel glaub ich gänzlich abgeschafft. China ist eben wirklich das Land der unbegrenzten Möglichkeiten.

 

Und in Harbin findet man auch noch schöne Altbauten, teilweise in russisch beeinflusstem Baustil. (aber zum Glück nicht der sino-stalinistische Baustil der späteren Zeit).

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Die Sophienkathedrale – heute ein Architekturmuseum

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