100 plus – Der beste Zeitpunkt, sich auf die Pension vorzubereiten

100 plus – Der beste Zeitpunkt, sich auf die Pension vorzubereiten

energy living Ruhestand ist kein Stillstand


Ab wann bereitet man sich emotional auf die Pension bzw. die zweite Lebenshälfte vor?

Je früher, umso besser!

In der Kindheit, in der Pubertät, beim Eintritt ins Berufsleben, ... Eigentlich sollte das Vorbereiten auf die Pension ein Lebensprogramm sein.

Damit ist natürlich nicht gemeint, dass man sich schon in jungen Jahren auf die Pensionierung freuen soll und kaum in den Job eingestiegen auch schon anfängt, die Tage zu zählen, bis der Job endlich vorbei ist.

Vielmehr ist gemeint, dass man sich etwas aufbaut, das zeitlos ist, das all die Jahre Freude macht, das man nie mehr missen will in seinem Leben.

Es gibt ein Leben außerhalb des Jobs, egal ob Arbeiter, Angestellter oder Selbständiger, egal wie sehr man den Job liebt

Ein Hobby-Musiker, der sich jede Woche mit seinen Kumpeln trifft, um ein bisserl gemeinsam Musik zu machen … vlt auch dann und wann mal einen Auftritt hat, aber das ist kein Muss … der wird das auch in der Pension noch machen wollen, weil er es lieb gewonnen hat, weil es gut tut.

Ein Hobbyfotograf wird nicht mit 65 Jahren aufhören, schöne Motive zu finden. Im Gegenteil, wenn er es liebt, dann ist das seine Lebensaufgabe, dann haben seine Zellen das verinnerlicht.


Die Realität ist oft anders

Leider definieren wir uns all zu leicht über unseren Beruf. Leider fallen zu viele Hobbys dem fremd oder selbst auferlegten Druck am Arbeitsplatz zum Opfer.

Es ist allzu menschlich, dass man die Karriereleiter hochklettern will, dass man geliebt und gelobt sein will, dass man Sicherheit haben will, und dass man unersetzlich sein will. Dieses Gefühl streichelt das Ego.

Natürlich wird das kaum im Leben wer freiwillig so zugeben, aber tief drinnen wissen wir alle, dass diese Behauptung nicht gänzlich an den Haaren herbeigezogen ist.


Das Leben lässt sich nicht auf später verschieben

Familie, Freunde, Hobbys, Interessen verschieben wir dann und wann doch eher auf später.

Unsere Lieben verstehen das schließlich besser. Sie entschuldigen das eher, als unsere Kollegen und Vorgesetzten – darauf vertrauen wir zumindest. Die hohe Scheidungsquote spiegelt leider eine andere Wahrheit.

Wenn erst die Türe zum Arbeitsplatz zum letzten Mal ins Schloss gefallen ist, zählt plötzlich nur noch, was man sich in all den Jahren im Privatleben aufgebaut hat.

Und da gibt es leider im Leben vieler Menschen eine große Lücke.


Welche Interessen, Hobbys, Träume, Visionen, Leidenschaften ... hast du dir über all die Jahre in dein Pensionsleben gerettet bzw. wirst du dir hinüber retten?


Elisabeth_20190713

Jg. 59, Vollblut-Frau, Genießerin, Partnerin, Mutter, Oma, ... Ich bin ein Naturkind,  Medizinisch technische Fachkraft, Feng-Shu-Beraterin ... und begeisterte  Hobby-Philosophin - mehr über meine Qualifikationen findest du im Link

 

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