Wohnen auf Altchinesisch

Wohnen auf Altchinesisch

2013-02-07 CHINA REISEN 0

Immer wieder trifft man auch in einer Metropole wie Shanghai noch auf alte Häuser mitten unter den neuen Hochhäusern. Angeblich sind ja die Leute, die hier wohnen, nicht wirklich arm, sondern sie sind eben Besitzer dieser Häuser, und wenn sie abgerissen werden, was zu 100% passieren wird, müssen sie eine Ablöse für die Häuser bekommen. Wenn sie sie aber schon vorher verlassen würden, dann bekämen sie gar nichts.
Wohnen spielt sich hier ja fast immer in geschlossenen Siedlungsbereichen ab. Früher gab es in den kleinen Häusern keinen Strom und kein Wasser. Folglich natürlich keine Küche und kein Bad.
Gegessen wurde gemeinsam in einer der kleinen Küchen, wie man sie noch sehr oft sieht in Shanghai. Und zwar Sommer und Winter meist auf der Straße.
Strom gibt es heute sicher in jedem Haus, und einen riesengroßen Fernseher dazu. Wie es mit Wasser aussieht, kann ich nicht sicher behaupten.

 

 

My Home ist my … Bescheidenes Häuschen, mit dem typischen Waschbecken auf der Straße. Hier wurde Geschirr gewaschen, aber das war auch das Bad. Auch heute kann man noch sehen, wie sich die Leute hier die Haare waschen, und zwar Sommer und Winter …

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Da hat sich einer sogar eine Pergola am Dach gemacht. Kommt sicher im Sommer eine Plane als Sonnenschutz darüber. Im Hintergrund kann man das moderne Shanghai sehen, dem natürlich auch unweigerlich diese alten Häuschen weichen werden.

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Küche für die Bewohner der Siedlung. Ehrlich, bei unseren Radausflügen haben wir auch schon des öfteren eine große Schüssel Suppe (zum Spottpreis) in solchen Küchen gegessen. Und ich muss sagen: LECKER und wirklich mehr als ausreichend.

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