Feng Shui

Feng Shui

2018-11-08 WOHNEN wie die Grossen 0

Hast du dir das auch schon mal gedacht?

Ok, auf der anderen Seite ...

In Asien gibt man Millionen für diese Weisheit aus, und es wird kein öffentliches Gebäude gebaut, ohne einen Feng-Shui-Berater zu Rate gezogen zu haben.

Machen die das, weil sie dumm sind und viel zu viel Geld haben?

Sicher nicht!

Aber ja, man muss natürlich nicht erst eine asiatische Weisheit in den Westen bringen um Erfolg zu haben ...

Also was jetzt?

Feng Shui ist an den chinesischen Kulturkreis angepasst.

So wie eben Zen japanisch ist, und Vastu ist indisch.

Feng Shui ist eine Lehre, mit deren Hilfe man für sich den besten Lebensraum gestalten kann ... in dem man dann seine Visionen verwirklichen kann ... und somit erfolgreich wird.

Daran gibt es erst mal keinen Zweifel.

Alles diese Lehren bedienen sich sehr wertvoller und logischer empirischer Weisheiten. Feng Shui ist also keine Wissenschaft, sondern ein empirisches Wissen, das in Asien von Generation zu Generation weitergegeben wurde.

Das schmälert aber die Wertigkeit und Wirkung von Feng Shui in meinen Augen keinesfalls. Die Natur schert sich wenig um Meinungen und Anerkennungen, welcher Art auch immer.

Architektur hat mich immer schon fasziniert und ich habe mir schon als Jugendliche viel Wissen darüber angeeignet. Medizinisches Wissen war ebenso ein Lieblingsthema und die Basis habe ich in meinem Beruf (Med. Tech. Fachkraft) erlernt ... An Feng Shui fasziniert mich, dass es diese beiden Lieblingsthemen von mir auf einen Nenner bringt.

Es ist wie in so vielen Bereichen: Das Wissen, das im  Feng Shui verpackt ist, ist genial. Aber gerade in China wurde es oft ausschließlich elitär, und meist auch sehr negativ manipulativ angewendet (Manipulation an sich ist ja nicht zwingend negativ). Ja, schlimm, aber jede Manipulation die sich schädigend gegen Andere richtet,  fällt früher oder später auf den zurück, der sie ausübt. "Gottes Mühlen mahlen langsam, aber konsequent." 

Was wir im Westen als Feng Shui kennen, ist ein Bruchteil von dem, was es wirklich ist. Es gibt da immer noch diese sehr geheim gehaltenen Weisheiten, die wohl nie westlichen Boden sehen werden, es sei denn für ein großes Vermögen.

Was wir kennen, ist die Basis. Besonders interessant ist die Formschule, die es in Variationen fast in jeder Lehre, überall auf der Welt gibt.

Naja und dann sind da noch die Berechnungen, von denen man nicht genau sagen kann, ob sie nicht einem tiefen Glauben (an was?) oder gar einem "Aberglauben" entsprungen sind, der zur Gänze aus dem jeweiligen Kulturkreis stammt.

Ich war lange genug in China, um zu sehen, wie dort Feng Shui praktiziert wird. So könnte man es bei uns nicht anwenden. Ist auch gar nicht nötig. Wir haben, wie jede Kultur auch, unsere eigene Lehre. Aber darauf haben wir uns erst besonnen, als Feng-Shui-Meister in den Westen fliehen mussten - weil es in China mal verboten war ... und sie sich dort ihren Lebensunterhalt mit der Lehre des Feng Shui verdienten.

Mit der fremden Weisheit stieg bald auch das Interesse an der Weisheit im eigenen Land.

Jede Kultur hat ihre Lehre vom idealen Lebensraum. In Indien ist es ein Teil des Vastu, in Japan des Zen, ...

Feng Shui war meine Basis, und auch heute berücksichtige ich noch in verschiedenen Aspekten diese Basislehre - die ja einer weltweit gültigen Logik folgt - und ich kombiniere dieses Wissen mit dem bei uns gewachsenen Wissen unserer Kultur - so entstand 


Und was ist mit der westlichen Lehre?

Ich liebe sie. Ich bin überzeugt, dass das Wissen, das in unserem Kulturkreis entstanden ist, eine stärkere Wirkung für uns hat als eine asiatische Lehre.

Trotzdem bin ich sehr dankbar, dass wir im Westen auch Feng Shui kennen lernen durften, denn Vieles davon ist einfach allgemein auf der ganzen Welt gültig.

Und es war wesentlich einfacher, diese Lehre zu studieren, als an die Weisheiten des Westen heran zu kommen. 

Mittlerweile ist auch das kein Problem mehr. Wie überhaupt in vielen Themenbereichen lange verschlossenes Insider-Wissen gerade eine Öffnung erlebt und für die breite Masse zugänglich wird.

Und zwar in so einer Themen-Vielfalt, dass man das garnicht alles erfassen kann. 

Daher ist es von Vorteil, wenn man sein Lieblingsthema findet und sich spezialisiert.

Und das tu ich schon seit meiner Kindheit ... Architektur und Wohnen ist eine angeborene Leidenschaft von mir, die ich vor gut zwei Jahrzehnten zum Beruf gemacht habe. Die Medizinisch Technische Fachkraft habe ich gar schon 1979 abgeschlossen ...

Also was ... brauchen wir jetzt Feng Shui oder nicht?

Jein! Wenn du in Asien lebst und du dich schon zur Gänze an die asiatische Kultur angepasst hast, dann solltest du keine Sekunde zögern, und dir deinen Lebensraum mit allen Mitteln des Feng Shui einrichten. Schon alleine, weil es die Anderen auch tun.

Wenn du in Europa lebst, wirst du Vorteile daraus ziehen können, wenn du die Basis-Weisheiten aus dem Feng Shui für dich anwendest. Wenn du noch mehr machen willst, kannst du dir  mittels der Lehre der 5 Elemente und Yin und Yang einen Handlungsplan erstellen lassen.

Mehr wende ich nicht an, denn das ist ohnehin schon genug für ein Menschenleben.

Den "Aberglauben" lassen wir in China. Dort ist er sehr willkommen. Versteh mich nicht falsch, den belächle ich ganz und garnicht. Er ist Kulturgut, er ist zu respektieren. 

Feng Shui wurde uns doch jahrelang als Allheilmittel propagiert ...

Naja, wie es halt so ist ... Allheilmittel ist es auch keines - überhaupt, wenn man sich zwar ausgiebig beraten lässt, dann aber nichts davon umsetzt.

Feng Shui ist auch nicht der Heilige Gral - zurücklehnen, Daumen drehen und warten bis der Erfolg kommt kann auch Feng Shui nicht bewirken. Und darum ist es irgendwann auch wieder aus der Mode gekommen. ​

Es wird heute wieder nur noch von den Erfolgreichen angewendet, die sich bewusst sind, dass es ein wertvolles Werkzeug für aktive Menschen ist, aber kein Zauberstab für Träumer.

Der "Himmelstempel", mein absolutes Lieblingsgebäude!
Aber auch die Chinesische Mauer ist wirklich imposant - und gerne besucht!

Warum kann ich das behaupten?

Ich habe von 1988 bis 2013 China bereist vom hohen Norden bis hinunter nach Hongkong.
Ich habe ein halbes Jahr im hohen Norden gelebt und 3 Jahre in Shanghai. 

Feng Shui habe ich bei den besten Lehrern die ich weltweit gefunden habe theoretisch und praktisch erlernt, und ich habe es bei meinen langen Aufenthalten in China praktisch erforscht.

Ich habe mir aus dieser Lehre alles rausgezogen, was relevant ist und sich in unseren Kulturkreis "übersetzen" lässt.

sh. auch https://www.energy-living.com/wer-steht-hinter-energy-living/

  • Jahrelang war ich gebucht als selbständige Beraterin im Rahmen einer gemeinsamen Beratungsaktion von Land OberÖsterreich und Energiesparverband OberÖsterreich.
  • weiters bin/war ich:
  • Mitbegründerin, Organisatorin/Leiterin der (ehem.) „Ausbildung zum Lebensraum-Consultant“ im WIFI (Wirtschaftsförderungsinstitut) OberÖsterreich, und Trainerin für Feng Shui und Geomantie  / Die Ausbildung umfasste u.A. folgende Themenpunkte: Feng Shui, Licht und Farbe, Elektrobiologie, Baubiologie
  • Trainerin für Farbe und Licht im Rahmen der Ausbildung für Innenraum-Gestaltung im WIFI OberÖsterreich
  • Fachgruppensprecherin-StvtrIn der Energetiker/Innen in der Wirtschaftskammer OberÖsterreich
  • Vertreterin der Raumenergetiker/Innen in der Wirtschaftskammer OberÖsterreich
  • Bundesvorsitzende Lebensraum-Consulting der Bundeswirtschaftskammer Österreich

Alle Aufgaben und Funktionen habe ich 2011 zurückgelegt, weil ich meinen Mann für 3 Jahre nach Shanghai begleitet habe ... (Aus Liebe, und um mich weiter zu bilden ... )


Heute bin ich Off-und Online-Beraterin, freie Journalistin, Podcasterin, Bloggerin 


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